Makuladegeneration (AMD)
Trifft die Netzhautmitte — genau das, womit Du liest und Gesichter erkennst.
Mehr zur AMD →Ein Glaukom schädigt den Sehnerv über Jahre, oft ohne dass Du etwas davon spürst. Was geschädigt ist, lässt sich nicht mehr bessern.
Die meisten Menschen gehen zum Optiker, weil sie nicht mehr ganz so klar sehen und eine neue Brille brauchen. Doch nicht immer ist die Brille die Lösung: Die Ursache kann eine Erkrankung am Auge sein, an der Netzhaut, an der Linse oder am Sehnerv. Oder es liegt beides vor, eine Erkrankung und das natürliche Nachlassen der Sehleistung. Deshalb ist neben der Messung der Sehstärke auf jeden Fall auch ein Netzhautscreening sinnvoll. Der Film zeigt kurz, worauf es ankommt.
Beim Glaukom gehen nach und nach Nervenfasern im Sehnerv zugrunde. Der Sehnerv überträgt alles, was Dein Auge aufnimmt, ans Gehirn — fallen Fasern aus, entstehen blinde Stellen im Gesichtsfeld.
Häufigster Auslöser ist ein erhöhter Augeninnendruck, der auf den Sehnervenkopf drückt. Aber Vorsicht vor dem Kurzschluss: Ein Glaukom kann auch bei völlig normalem Druck entstehen — man spricht dann vom Normaldruckglaukom. Umgekehrt hat nicht jeder mit erhöhtem Druck automatisch ein Glaukom. Deshalb reicht eine reine Druckmessung nicht aus.
Das Heimtückische: Die ersten Ausfälle im Gesichtsfeld liegen außerhalb der Mitte und werden deshalb oft gar nicht bemerkt. Auch Schmerzen fehlen. Du merkst also lange nichts Ungewöhnliches.
Deshalb fällt ein Glaukom oft erst auf, wenn bereits ein erheblicher Teil des Sehnervs geschädigt ist. Und dieser Teil lässt sich nicht mehr zurückholen. Behandlung kann das Fortschreiten verlangsamen. Was geschädigt ist, bleibt geschädigt.
Es gibt eine Form, die alles andere als unbemerkt verläuft: Beim akuten Winkelblock steigt der Augeninnendruck schlagartig an. Anzeichen sind heftige Augen- und Kopfschmerzen, ein rotes Auge, Übelkeit, Erbrechen, verschwommenes Sehen und Farbringe um Lichtquellen.
Das ist ein augenärztlicher Notfall. Nicht auf einen Termin warten — sofort zum Augenarzt oder in die Augenklinik.
Ein Glaukom kann jeden treffen, aber einige Faktoren erhöhen das Risiko deutlich:
Trifft eines davon auf Dich zu, ist eine regelmäßige Kontrolle beim Augenarzt keine Vorsichtsmaßnahme, sondern schlicht sinnvoll.
Ob ein Glaukom vorliegt, stellt nur Dein Augenarzt fest. Bei uns kannst Du zusätzlich messen lassen:
Der ganze Ablauf ist schmerzfrei und das Auge wird nicht berührt. Zeit solltest Du trotzdem mitbringen — wir besprechen die Ergebnisse mit Dir, statt Dir einen Ausdruck in die Hand zu drücken. Den Besuch beim Augenarzt ersetzen diese Messungen nicht.
Dann sagen wir es Dir — direkt und ohne Dramatik. Wir sind Augenoptiker und stellen keine Diagnosen: Ob tatsächlich ein Glaukom vorliegt und wie es behandelt wird, entscheidet Dein Augenarzt.
Was wir Dir mitgeben können, ist die Grundlage dafür: alle Messwerte, die Netzhautaufnahme und den Statusbericht. Die kannst Du Deinem Augenarzt zeigen.
Behandelt wird ein Glaukom je nach Form mit Augentropfen, per Laser oder operativ. Ziel ist immer dasselbe: den Druck senken und den Sehnerv vor weiterem Schaden bewahren.
Das hängt von Deinem Alter und Deinen Risikofaktoren ab und legt Dein Augenarzt fest. Sprich ihn darauf an. Zusätzlich bei uns: Augeninnendruck und Netzhautaufnahme. Die Ergebnisse kannst Du zu Deinem Augenarzt mitnehmen; die Kontrolle dort ersetzen sie nicht.
Eines gilt aber unabhängig davon: Je früher ein Glaukom auffällt, desto besser sind die Aussichten, das Sehvermögen zu erhalten.
Lass Deine Augen regelmäßig beim Augenarzt kontrollieren. Zusätzlich bei uns: Augeninnendruck und Netzhautaufnahme, ohne Augentropfen.
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